Quick Answer: Für die meisten Homeoffice-Nutzer ist der SIHOO Doro C300 (ca. 210–290 €) die bessere Wahl — nicht nur, weil er günstiger ist als der Hbada E3 (als E3 Air ab ca. 329 €), sondern weil seine Lordosenstütze sich über eine selbstadaptive Domino-Mechanik automatisch an deine Rückenbewegung anpasst, während der E3 nur eine manuell in der Höhe verstellbare Stütze bietet. Bei der Belastbarkeit wird es unübersichtlich: SIHOO nennt selbst bis zu 150 kg, Händler-Datenblätter wie Galaxus listen für denselben Stuhl dagegen 136 kg — Hbada macht für den E3 gar keine eigene Angabe und bleibt damit im Rahmen der DIN-EN-1335-Standardklasse von 110 kg.

SIHOO Doro C300 vs. Hbada E3 im Überblick

MerkmalSIHOO Doro C300Hbada E3 (Air)
Preisca. 210–290 €ab ca. 329 €
LordosenstützeSelbstadaptiv (Domino-Mechanik)Manuell höhenverstellbar
ArmlehnenMehrfach verstellbarNur in der Höhe verstellbar
Neigung Rückenlehne3 Stufen, bis 130°Bis 140° (Hersteller)
Belastbarkeit150 kg (Hersteller) / 136 kg (Händler-Datenblatt)Keine eigene Angabe (DIN EN 1335: 110 kg)
BezugNetzrücken + NetzsitzflächeNetzbezug
Am besten fürDie meisten Homeoffice-NutzerWer eine starre statt mitbewegende Stütze bevorzugt

SIHOO Doro C300

Unsere Empfehlung · ca. 210–290 € · bis 150 kg (Herstellerangabe)
  • Selbstadaptive Domino-Lordosenstütze folgt der Rückenbewegung automatisch, ohne Nachjustieren.
  • Gegendruck der Mechanik passt sich automatisch an dein Körpergewicht an.
  • Günstiger als der Hbada E3 (Air) — trotz des technisch aufwendigeren Mechanismus.
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Hbada E3 Air

Für feste statt mitbewegende Stütze · ab ca. 329 €
  • Klassische, manuell in der Höhe verstellbare Lordosenstütze.
  • Laut Hersteller-Datenblatt bis 140° Neigung — mehr als der Doro C300.
  • Keine eigene Belastbarkeitsangabe über die DIN-EN-1335-Standardklasse (110 kg) hinaus.
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Preis: der vermeintliche Einstiegsstuhl ist der teurere

Auf den ersten Blick wirkt der Hbada E3 wie die günstigere Einstiegsoption und der Doro C300 wie der Stuhl mit den Extras. In der Praxis ist es umgekehrt: Das ursprüngliche Hbada-E3-Basismodell für rund 160–200 € ist regulär kaum noch verfügbar, aktuell gelistet ist nur noch die Nachfolgevariante E3 Air ab ca. 329 €. Der SIHOO Doro C300 bleibt dagegen je nach Farbvariante bei 210 bis 290 € — günstiger, und mit dem technisch aufwendigeren Mechanismus. Wer beide Stühle ausschließlich nach UVP vergleicht, landet also bei einem Ergebnis, das der ursprünglichen Markenpositionierung (Hbada als Einsteiger-Marke, SIHOO als Preis-Leistungs-Sieger) komplett widerspricht.

Mechanik: selbstadaptiv gegen manuell einstellbar

Der eigentliche Unterschied zwischen beiden Stühlen liegt nicht im Preis, sondern in der Lordosenstütze. Der Doro C300 nutzt eine sogenannte Domino-Mechanik: Die Stütze ist über ein Gestänge direkt mit dem Rahmen der Rückenlehne verbunden und bewegt sich automatisch mit, wenn du dich vor- oder zurücklehnst — du musst nichts einstellen. Der Hbada E3 setzt dagegen auf eine klassische, manuell in der Höhe verstellbare Lordosenstütze: Du schiebst sie einmal auf die passende Position, dort bleibt sie dann starr, bis du sie von Hand neu justierst.

Das ist kein reiner Nachteil für den E3 — manche Nutzer empfinden eine fest eingestellte Stütze als vorhersehbarer und angenehmer als eine, die sich bei jeder Bewegung mitbewegt. Wer aber genau diese automatische Anpassung sucht, bekommt sie beim Doro C300 zum niedrigeren Preis. Bei den Armlehnen liegt der Doro C300 vorn: Sie sind laut unserem ausführlichen Test mehrfach verstellbar, während der E3 seine Armlehnen nur in der Höhe anpassen lässt — der sichtbarste Sparpunkt am günstigeren Hbada-Modell. Wie du die jeweilige Lordosenstütze und Armlehnen optimal einstellst, zeigt unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Belastbarkeit: zwei Zahlen für denselben Stuhl

Bei der Gewichtsangabe lohnt sich besonders genaues Hinsehen. SIHOO selbst bewirbt den Doro C300 mit einer Belastbarkeit von bis zu 150 kg — diese Zahl führen auch mehrere deutsche Testportale in ihren Datenblättern. Händler-Plattformen wie Galaxus listen für denselben Stuhl dagegen nur 136 kg, ebenso ein Preisvergleichsportal für die Pro-Variante. Welche Zahl exakt zutrifft, lässt sich ohne eigenen Belastungstest nicht abschließend klären — wir nennen deshalb bewusst beide Werte, statt unkritisch nur die höhere Herstellerangabe zu übernehmen. Zum Vergleich: Die DIN EN 1335, die europäische Norm für Büro-Drehstühle, verlangt für die Standardklasse lediglich 110 kg. Der Hbada E3 macht dazu gar keine eigene, höhere Angabe und bewegt sich damit erklärtermaßen im normalen Rahmen dieser Norm, ohne sie zu übertreffen. Selbst mit der vorsichtigeren 136-kg-Zahl bleibt der Doro C300 also deutlich über dem E3. Wer bei hohem Körpergewicht ganz sichergehen will, findet in unserem Ratgeber Bürostuhl bis 150 kg weitere, teils klarer dokumentierte Alternativen wie den Duorest Alpha.

Für wen sich welcher Stuhl lohnt

Für die meisten Homeoffice-Nutzer ist der SIHOO Doro C300 aktuell die stimmigere Wahl: günstiger, mit selbstadaptiver Lordosenstütze und besser verstellbaren Armlehnen — das bestätigt auch seine Position als Top-Empfehlung für ergonomische Bürostühle auf dieser Seite generell, mehr Details dazu in unserem ausführlichen Doro-C300-Test. Der Hbada E3 bleibt trotzdem eine sinnvolle Option für alle, die eine starre statt mitbewegende Lordosenstütze bevorzugen, oder die ohnehin in Richtung des höherpreisigen Hbada E3 Pro mit 3D-Armlehnen und 4D-Kopfstütze schauen. Wer stattdessen eine manuell in Höhe und Tiefe verstellbare Stütze mit deutscher Garantie sucht, findet im Ergotopia NextBack eine dritte Alternative zu den beiden Marken dieses Vergleichs. Und wer ohnehin eher nach einem allgemeinen Schreibtischstuhl ohne volle Büronorm sucht, ist mit beiden hier verglichenen Modellen überdimensioniert. Eine Einordnung beider Marken neben FlexiSpot, Ergotopia, hjh OFFICE und Herman Miller liefert unser Markenüberblick.

Fazit

SIHOO Doro C300 und Hbada E3 zielen auf dasselbe Homeoffice-Budget, lösen die Lordosenstütze aber grundlegend unterschiedlich: automatisch mitbewegend beim Doro C300, manuell fest eingestellt beim E3. Da der Doro C300 aktuell zusätzlich noch günstiger ist, fällt die Empfehlung für die meisten klar zu seinen Gunsten aus — der Hbada E3 bleibt die richtige Wahl nur für alle, die die starre Variante der Lordosenstütze bewusst bevorzugen. Bevor du kaufst, lohnt sich ein Blick in unseren Ratgeber Bürostuhl-Angebot: Wann sich der Kauf wirklich lohnt, da beide Modelle bei Prime Day und Black Friday regelmäßig reduziert werden.

Unsere Empfehlung: SIHOO Doro C300

Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis · ca. 210–290 €
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